Für einmal greife ich ein Thema auf, welches aus einer Partei kommt, welche ich an und für sich nicht so gerne unterstütze. Doch genau darin liegen die Vorteile, wenn man parteilos ist: So kann man seine eigene Meinung haben oder sie sich bilden ohne Rücksicht auf irgendein Parteiprogramm nehmen zu müssen und ist frei. Und in der Sache habe ich als Vater von 4 Kindern eine klare Haltung. Zwar gewichte ich die Argumente ein wenig anders als das mehrheitlich aus SVP-Politikern bestehende Referndumskomitee, doch im Endeffekt geht’s in die selbe Richtung: Dieses HarmoS muss gekippt werden und zwar am besten nicht nur im Kanton St.Gallen, sondern überall in der Schweiz!
Wer genau wissen will, worum es bei HarmoS geht, der findet bei Google viele Informationen, kompakt ist es auch hier dargestellt: << Argumentarium >>
Kein Kind auf dieser Welt würde mit 4 Jahren schon freiwillig zur Schule, bzw. in den obligatorischen Kindergarten gehen, wenn es zu Hause betreut werden würde, wie es sich für ein Kind in diesem Alter gehört. In diesem Zusammenhang stelle ich mir einfach einige Frage: Wer wickelt ein Kind, das z.B. noch nicht trocken ist? Müssen die Lehrpersonen nun Wickelkurse nehmen?
Kein Kind der Welt würde freiwillig das Mittagessen regelmässig ausser Hause zu sich nehmen, wenn es zu Hause am Tisch mit der ganzen Familie ein gesundes Mittagessen geniessen kann. HarmoS will aber genau das einführen, nämlich Blockzeiten und Tagesstrukturen mit allem was dazu gehört! Gewiss gibt es Kinder, die froh sind, wenn sich jemand um sie kümmert und sie etwas gesundes zum Essen kriegen (ob sie nicht lieber einen Pack Chips vor der Kiste verdrücken, das stelle ich hier nicht zur Diskussion), doch diese Kinder sollen freiwillig, bzw. auf Wunsch der Eltern an einem Mittagstisch teilnehmen können. Geht es nach der Strategie von HarmoS, dürften sich schon bald alle Kinder (also auch jene aus intakten Familien mit eigenem Familien-Mittagstisch) an so einem Massen-Mittagstisch befinden. Dass die Kosten für diese Tagesstrukturen massiv steigen werden, brauche ich wohl niemandem zu erklären. An diesen Kosten hat sich der Steuerzahler zu beteiligen, ob er will oder nicht! Jene Kinder, die eine Mutter zu Hause haben, welche sie täglich mit Freude bekocht und ein Vater der Spass daran hat, am Mittagstisch die ganze Familie an einem Tisch zu haben, die werden kaum Freude an so einem Zwang haben. Kein Kind der Welt aus so einer Familie würde dieses tägliche Ritual gegen einen Mittagstisch tauschen wollen. Bereits die Lehrpersonen sind heute in den Schulen zunehmend überfordert mit den immer undisziplinierteren Kindern. Mit der Einführung der Tagesstrukturen wird dieses Problem mit Sicherheit nicht kleiner! Ein Kind soll Kind sein dürfen und zwar so lange, wie es das braucht, bzw. bis es wirklich Schulreif ist. Die heutige Praxis, ein Kind mit 7 Jahren in die 1. Klasse zu schicken hat sich meiner Meinung nach bewährt. Ausserdem sind viele Jugendliche mit der Berufswahl überfordert, weil sie zu jung sind und/oder die Unterstützungs der Eltern mangelhaft ist. WIeso also soll die Schulpflicht noch früher beginnen?
Ich bin klar gegen dieses HarmoS und unterstütze dies mit einer Unterschrift auf einem der Unterschriftenbogen, welche hier runtergeladen werden können: << HarmoS ist nicht harmlos >>
2.08 Milliarden Einnahmen will die UEFA an der Euro ‘08 generieren, wie unlängst auf
Dass Erbeeren im Januar nur halb so gut schmecken, das weiss jedes Kind. Und trotzdem werden im ganzen Jahr Früchte und Gemüse gekauft, welche saisongerecht eigentlich gar nicht erhältlich wären. Viele Leute machen sich gar keine Gedanken, woher das gekaufte stammt, wie es angebaut wird und was es kostet, die Güter hierher in die Schweiz zu transportieren! In unserem Haushalt schauen wir schon seit Jahren darauf, mit zunehmender Wichtigkeit: Keine Spargel aus Mexiko im Februar, keine Erbeeren im Januar aus Kalifornien. Je länger je mehr kaufen wir auch Bio, denn dort ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Pestizide mitisst ein wenig kleiner als bei 0-8-15 Gemüse. Und überhaupt, haben Sie gewusst, dass der Direkteinkauf beim Bauern um die Ecke meistens sogar günstiger ist, als in einem der Grossverteiler? Versuchen Sie’s mal!







